Auf einen Blick

Auf einen Blick

Durch die Zunahme von Tumorerkrankungen in den letzten Jahrzehnten rückte die Qualität der medizinischen Versorgung der betroffenen Frauen und Männer zunehmend in den Fokus. Im Herbst 2000 starteten die Vertreter der entsprechenden Fachgesellschaften (zunächst bezogen auf das Mamma-Ca) mit der Entwicklung eines Anforderungskatalogs, der inzwischen im Sinne eines Erhebungsbogens Fachliche Anforderungen an Zentren (FA) jeweils unterschiedlicher Tumorentitäten sowie umfangreiche Qualitätsvorgaben für die interdisziplinäre und sektorenübergreifende Versorgung enthält. Im Vergleich zu KTQ®, EFQM und ISO werden neben konkreten Anforderungen an die organisatorischen, personellen und fachlichen Strukturen auch medizinische Kennzahlen zur Ergebnisqualität abgefragt. Inzwischen liegen entsprechende Anforderungskataloge für Brustzentren sowie für Darm-, Prostatakarzinom-, Haut- und gynäkologische Krebszentren vor (weitere werden sicher noch folgen):

  • die FA an Tumorzentren gehen über die Vorgaben bestehender DMP-Programme und im Falle der Mammazentren auch über die EUSOMA-Kriterien hinaus
  • die Zertifizierung durch OnkoZert setzt eine bereits vorhandene Zertifizierung bzw. den gleichzeitigen Erwerb einer Zertifizierung nach KTQ® bzw. proCum Cert oder ISO 9001 voraus
  • die Erreichung der Mindestfallzahlen für das Zentrum sowie die Anzahl der (Primär-)Eingriffe pro Operateur sind Grundvoraussetzung für die Teilnahme am Zertifizierungsverfahren
  • an die internen und externen Kooperationspartner werden konkrete Qualitätsanforderungen gestellt
  • bei der Zertifizierung wird sowohl der stationäre Bereich als auch der ambulante Bereich auditiert; alle Kooperationspartner erhalten ein Zertifikat
  • das Verfahren ist an die Erfassung von Qualitätskennzahlen über die Versorgung geknüpft (Tumordokumentation), die je nach System ein Benchmarking mit anderen Zentren beinhaltet

Die Erfüllung der Anforderungen wird durch Fachexperten von OnkoZert, der Zertifizierungsstelle der Deutschen Krebsgesellschaft und ggf. der Deutschen Gesellschaft für Senologie im Rahmen eines Audits geprüft. Das Zertifikat ist drei Jahre gültig. Die Erfüllung der Anforderungen wird in jährlichen externen Überwachungsaudits überprüft. Bei einer kombinierten Zertifizierung des Zentrums mit ISO 9001 führen der OnkoZert-Fachexperte sowie der ISO-Auditor die Audits gemeinsam durch.

Unsere Erfahrungen

Unsere Erfahrungen

Wir verfügen über umfangreiche Informationen bei der Einführung von KTQ® bzw. der ISO 9001 in Kombination mit den Verfahren der OnkoZert. Hierzu gehören universitäre Tumorzentren genauso wie kooperierende Zentren oder Zentren, die den operativen Standort eines Akuthauses mit ambulanten Strukturen verknüpfen.

Insbesondere haben wir das zweite übergreifend nach OnkoZert zertifizierte Organzentrum begleitet.

Informationen, welche Häuser und Zentren wir bei der Einführung von KTQ®/ ISO 9001 und OnkoZert betreut haben, finden Sie in unserer Referenzliste.

Unser Angebot

Unser Angebot

Bezeichnung der Leistung

Begleitung bei der Zertifizierung von Brust-, Darm-, Prostatakarzinom-, Haut- und gynäkologischen Krebszentren nach dem Verfahren der OnkoZert

Leistungselemente

  • Identifizierung der Maßnahmen, die notwendig sind, um eine Zertifizierung nach dem Verfahren der OnkoZert zu erlangen
  • Projektplanung, Aufbau der erforderlichen Strukturen und Kooperationen, Erstellung zentrumsspezifischer Regelungen
  • Schulungen der Mitarbeiter und Ausbildung Interner Auditoren
  • Strategieklausur
  • Vorbereitungsaudit

Sehr gerne stellen wir Ihnen ein individuelles Angebot zusammen. Klicken Sie bitte hier für Ihre Anfrage.