P wie Produktivität ausbauen

P wie Produktivität ausbauen

Die Produktivität im Krankenhaus leidet unserer Ansicht nach vor allem unter unklaren Verantwortlichkeiten auf Stations- und Ambulanzebene, der fehlenden Vereinbarung von Leistungszielen mit Führungskräften der mittleren Managementebene (z. B. Oberärzte, Pflegedienst- und Stationsleitungen) sowie berufsgruppenspezifisch aber nicht berufsgruppenübergreifend optimierten Prozessen. Dies führt täglich zu Konflikten in den Leistungsbereichen - Stationen, Ambulanzen, OP, Funktionsdiagnostik - und damit zur Bindung wertvoller Ressourcen. Zusätzlich ist ein häufiger Wechsel des Personals in den Leistungsbereichen (z. B. durch die ärztliche Rotation) und damit verbunden das Phänomen zu beobachten, dass die Strukturen im Leistungsbereich an den Vorstellungen des (neuen) Personals angepasst werden und sich das (neue) Personal nicht in eindeutig definierte Strukturen einfinden muss bzw. kann. Ein weiteres Problem stellen die ausgesprochen hohen Abwesenheitszeiten der Kernberufsgruppen in ihren eigentlichen Tätigkeitsfeldern dar (z. B. durch Besprechungen, Fortbildungen, Kongresse, krankheitsbedingten Personalausfall, Projektarbeit).

Genau an diesen Punkten setzen wir mit unseren vielfach bewährten Stations-, OP- und Ambulanzkonzepten an. Dabei handelt es sich im Kern um berufsgruppenübergreifende Tagesablaufpläne für die jeweilige Organisationseinheit (Station, Ambulanz, Diagnostikbereich, OP). In den Tagesablaufplänen werden die Aufgaben systematisch zwischen den Berufsgruppen verteilt und der Zeitpunkt der Aufgabenerfüllung durch den jeweils Verantwortlichen einem Zeitfenster zugeordnet. So entsteht eine berufsgruppenübergreifend optimierte Struktur, bei der sich die einzelnen Akteure aufeinander verlassen können – Konfliktpotenziale werden abgebaut. Dies macht Kapazitäten frei, um mehr Patienten mit den gleichen (Personal-)Ressourcen behandeln zu können. Damit sind Produktivitätszuwächse möglich.

Unsere Erfahrungen

Unsere Erfahrungen

Projekte zur Ambulanz-, Stations- und OP-Organisation haben wir in Krankenhäusern verschiedener Art und Größe erfolgreich umgesetzt. Z. B. im Universitätsklinikum Tübingen, Universitätsklinikum Münster und im Klinikum Frankfurt-Höchst. Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik Referenzen.

Angebot

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Erlös- und Kostentransparenz im Krankenhaus