Klinisches Risikomanagement ist heute fester Bestandteil eines modernen Qualitätsmanagements. Gezielt eingesetzt führt es zu einem höheren Maß an Patientensicherheit, einer gesteigerten Behandlungsqualität und einer kostengünstigeren Versorgung.
Wie kaum ein anderes Verfahren bietet Klinisches Risikomanagement die Chance, abteilungs- oder krankenhausspezifische Daten zum klinischen Behandlungsprozess zu gewinnen. Über die Einrichtung von anonymen Meldesystemen (Critical Incident Reporting Systemen - CIRS) ist die systematische Erhebung und Analyse von kritischen Situationen im klinischen Alltag möglich. Aus den gewonnen Daten lassen sich abteilungsindividuell spezifische Handlungsempfehlungen ableiten.
Das St. Galler CIRS-Konzept Die Besonderheit des St. Galler CIRS-Konzepts besteht in der überaus hohen Akzeptanz bei allen am Behandlungsprozess beteiligten Berufsgruppen. Das Vertrauen der Mitarbeiter in das System führt zu einer selbstverständlichen Nutzung im klinischen Alltag, zu nachhaltigen Meldequoten und zur Entwicklung einer interdisziplinären Sicherheitskultur. So können beispielsweise in einem Haus der Maximalversorgung bei etwa 1.200 Meldungen ca. 120 bis 140 Verbesserungsmaßnahmen pro Jahr abgeleitet werden. Das Konzept wurde im Kantonsspital St. Gallen, Schweiz und an mehr als 30 weiteren Krankenhäusern erfolgreich eingeführt. Es wurde durch Dr. Norbert Rose, Leiter der Abteilung Qualitätsmanagement am Kantonsspital St. Gallen, entwickelt. Seit 2006 pflegt das ZeQ eine enge Kooperation mit Herrn Dr. Rose. Das ZeQ wurde als einziger Kooperationspartner in Deutschland akkreditiert, das St. Galler CIRS-Konzept in deutschen Krankenhäusern zu implementieren.
Wir begleiten Sie bei der Einführung von klinischen Risikomanagementsystemen auf der Grundlage von CIRS. Dabei unterstützen wir Sie bei der Planung, Implementierung, Durchführung und bei der Ableitung von Handlungsempfehlungen. Wir unterstützen Sie bei der technologischen Einführung elektronischer Meldeplattformen, die durch eine klare, benutzerorientierte und vertrauensfördernde Struktur das Konzept eines anonymen Meldesystems technologisch widerspiegeln.
| Bezeichnung der Leistung | Aufbau eines Critical Incident Reporting System (CIRS) | | Leistungselemente |  | IST-Analyse zum Klinischen Risikomanagement | | | |  | Workshops und Informationsveranstaltungen für Führungskräfte und Mitarbeiter | | | |  | Unterstützung bei der Auswahl und Begleitung bei der Einführung der Software | | | |  | Technologische Implementierung eines anonymen Meldesystems | | | |  | Begleitung bei der Maßnahmenidentifikation und -umsetzung |
| | Unsere Erfahrung | Bei der Einführung eines im klinischen Alltag gelebten und sich nachhaltig entwickelnden CIRS ist es notwendig, alle Aspekte einer erfolgreichen Etablierung zu berücksichtigen. Das Thema Klinisches Risikomanagement und die Einrichtung von Meldesystemen nach dem St. Galler CIRS-Konzept stellen einen besonderen Schwerpunkt von ZeQ dar. Unsere strukturierte, an den Richtlinien des Aktionsbündnis` Patientensicherheit orientierte Begleitung sichert die Implementierung, sorgt von Anfang an für die Einbindung von CIRS-Experten und gewährleistet die Nutzung von Praxiserfahrungen anderer Häuser. Dabei bringen wir auch langjährige ärztliche intensiv- und notfallmedizinische Erfahrung ein und sichern so die praxisnahe Anwendung, die „klinische Perspektive“ und die Realisierbarkeit im klinischen Alltag. |
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