Rehabilitation

Für Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Rehabilitation

Rehabilitationskliniken spielen eine entscheidende Rolle in der Gesundheitsversorgung, indem sie PatientInnen bei der Wiederherstellung ihrer körperlichen und psychischen Gesundheit unterstützen. Trotz ihrer gesellschaftlichen Bedeutung stehen Rehakliniken vor erheblichen Herausforderungen.

Das ab dem 01.01.2026 geltende neue Vergütungssystem der Deutschen Rentenversicherung (DRV) und die neuen Rahmenempfehlungen Vorsorge und Rehabilitation im Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vom 28.03.2025 erfordern von den Kliniken neue Konzepte und Controllinginstrumente zur Sicherstellung von Qualität und Wirtschaftlichkeit.

Weitere Einflussfaktoren ergeben sich aus der Marktentwicklung, dem Fachkräftemangel und zunehmenden Anforderungen in Bezug auf Qualität und Nachhaltigkeit.

ZEQ unterstützt Rehabilitationsverbünde und Rehabilitationskliniken durch praxisorientierte Beratungsansätze dabei, sich im veränderten Umfeld zukunftsorientiert aufzustellen.

 

Projektberichte

Fortbildung für Führungs- und Fachkräfte in Rehabilitationskliniken
Aufbau eines Personalkostenindex
Schaffung eines gemeinsamen Führungs­verständnisses
Mitarbeiter­zufriedenheit als Wettbewerbs­faktor
Performance­steigerung durch Prozess­optimierung
Wirtschaftliche Effekte durch Holding-Gründung
Lohnt sich eine neue Rehaklinik?

Zukünftige Erfolgsfaktoren für das Klinikmanagement

Unter Berücksichtigung der aktuellen Herausforderungen im deutschen Reha-Markt, der neuen Vergütungsstruktur der Deutschen Rentenversicherung (DRV) sowie der Rahmenempfehlungen Vorsorge und Rehabilitation ergeben sich für das Klinikmanagement folgende Erfolgsfaktoren in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken in Deutschland.

Etablierung valider Instrumente zur Kalkulation und Wirtschaftlichkeitskontrolle

Rehakliniken und Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen müssen ihre Erlös- und Kostenstrukturen transparent im Blick haben. Vor dem Hintergrund der neuen Vergütungsstruktur der Deutschen Rentenversicherung (DRV) und der Rahmenempfehlungen Vorsorge und Rehabilitation sind insbesondere eine produktorientierte Kostenträgerrechnung, eine differenzierte Prozesskostenrechnung sowie eine prospektive Vergütungskalkulation auf Basis der Kalkulationsmatrix zentrale Erfolgsfaktoren für wirtschaftlich erfolgreiche Rehaeinrichtungen. 

Konsequente Nutzung der Chancen

Erfolgreiche Rehakliniken nutzen die Chancen der neuen Vergütungsstrukturen und der Rahmenempfehlungen. Durch Musterkalkulationen auf Basis der Kalkulationsmatrix und Prozesskostenrechnungen für besondere Leistungen können leistungsbezogene Kosten transparent gemacht und die Verhandlungssituationen mit den Leistungsträgern verbessert werden. 

Neuausrichtung der Strategie und Marktpositionierung

Die veränderten Rahmenbedingungen im deutschen Gesundheitswesen stellen hohe Anforderungen an das strategische Management von Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen. Die strategische Ausrichtung des Leistungsportfolios (z. B. indikationsspezifische Spezialisierungen) und eine gezielt gesteuerte Kostenträgerstruktur (DRV, GKV, BG, Unfallkassen, Selbstzahler) sind entscheidend, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Rehaklinik in ihrer Region zu sichern und sich im Reha-Markt Deutschland zu positionieren.

Lean- und Qualitätsmanagement

Erfolgreiche Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen müssen zukünftig gewährleisten, dass sie ihre Produkte und Dienstleistungen mit hoher Qualität und möglichst schlanken Abläufen erbringen. Durch Ansätze des Lean-Managements und  Lean- Prozessmanagements werden die Prozesse in den Kliniken effizient, patientenorientiert und wirtschaftlich gestaltet.

Ein systematisches Qualitätsmanagement und eine gelebte Qualitätssicherung leisten zudem einen wichtigen Beitrag zur Belegungssicherung und stärken die Position der Einrichtung gegenüber Kostenträgern und Einweisern.

Arbeitszufriedenheit und Mitarbeiterbindung

Angesichts des Fachkräftemangels im deutschen Gesundheitswesen sind hohe Mitarbeiterzufriedenheit und Arbeitgeberattraktivität zentrale Erfolgsfaktoren für Vorsorge- und Rehabilitationskliniken. Eine gut organisierte, klar strukturierte Prozesslandschaft in der Rehaklinik entlastet ÄrztInnen, Pflegekräfte und TherapeutInnen, erhöht die Zufriedenheit mit dem Arbeitsumfeld und unterstützt die langfristige Bindung qualifizierter Fachkräfte an die Einrichtung und die jeweilige Gesundheitsregion. Erfolgreiche Rehakliniken nutzen Mitarbeiterbefragungen als Teil des Bindungsmanagements.

Unsere Beratungsschwerpunkte in der Rehabilitation

Bei der Bewältigung der genannten Herausforderungen bauen wir auf unsere Expertise. Hierbei spielt die Vernetzung unserer Kompetenzen eine entscheidende Rolle. Wir unterstützen Sie unter anderem in folgenden Themen: 

Strategie

  • Portfolio-Analysen zur strategischen Ausrichtung des Leistungsprogramms
  • Strategische Wirtschaftlichkeits- und Investitionsrechnungen
  • Ermittlung optimaler Betriebsgrößen

Referenzkunden:

Prozesse

  • Optimierung von Rehabilitationsprozessen mit Hilfe der Prozesskostenrechnung
  • Change-Management: Begleitung von Transformationsprozessen und Interims-Management

Referenzkunden: 

Wirtschaftlichkeit

  • Einführung von Kostenträgerrechnungen für die Reha-Basisprodukte
  • Einführung von Prozesskostenrechnungen
  • Optimierung der Reha-Prozesse (RTS, ETM) unter gleichzeitiger Betrachtung von Qualität und Wirtschaftlichkeit

Referenzkunden

Arbeitgeberattraktivität

  • Personalmanagement: Messung der Mitarbeiterzufriedenheit
  • Personalbemessung
  • Arbeitgeberattraktivität
  • Messung von Zufriedenheit, Belastung, Commitment und Optimierung

Referenzkunden:

Strategische Handlungsfelder

Erfolgreiche Zukunft für Rehakliniken

Unter Berücksichtigung der generellen Entwicklungen am Reha- und Fachkräftemarkt, der bereits angelaufenen Umsetzung des Gesetzes Digitale Rentenübersicht und der geplanten Rahmenempfehlungen der Gesetzlichen Krankenversicherung ergeben sich für die Rehabilitationseinrichtungen vier strategische Handlungsfelder (siehe Grafik links).

Ihr Kompetenzteam

Sie werden von einem erfahrenen Team aus ÖkonomInnen, PflegemanagerInnen und ÄrztInnen beraten.

Maßgeblich geprägt wird unsere Arbeit in Rehakliniken durch die Expertise von Prof. Dr. Stefan Beyer, Manager bei ZEQ.

Sie haben aktuelle Themen in Ihrer Rehaklinik oder Rehaeinrichtung und möchten diese bestmöglich umsetzen? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf. 

„Erfolgreiche Rehabilitationskliniken gewährleisten den bestmöglichen Outcome aus Sicht der PatientInnen und der Leistungsträger zu minimalen Kosten.“

Prof. Dr. Stefan Beyer

Manager, Kompetenzfeldleiter Rehabilitation
Dipl.-Kaufmann, Professor für Gesundheitsmanagement,
ehem. Geschäftsführer Klinikverbund

Werte schöpfen mit Lean Healthcare

Ein erfolgsträchtiger Ansatz in Rehakliniken

Prof. Dr. Stefan Beyer

Georg Thieme Verlag KG 

 

Lean Management in der Reha-Branche

Prof. Dr. Stefan Beyer verfolgt die Fragestellung, ob die in der Industrie und im Dienstleistungsgewerbe etablierten Ansätze des Lean Managements geeignet sind, um die Prozesse der Rehakliniken unter den wettbewerbsrelevanten Kriterien Qualität und Wirtschaftlichkeit zu verbessern.

Den gesamten Beitrag lesen Sie » hier

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